Browsed by
Schlagwort: VMWare

[Kickoff] VMware: HA, FT und Co…

[Kickoff] VMware: HA, FT und Co…

Virtualisierung bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten einer möglichst unterbrechungsfreien Bereitstellung von IT-Ressourcen (-> Business Continuity).
Arbeitet man mit den 3 Virtualisierungslösungen von VMware, Microsoft und Citrix so fällt einem schnell das „Wirr-Warr“ an Begrifflichkeiten auf welche genutzt werden um identische (oder zumindest ähnliche) Technologien im Rahmen von HA und DR zu beschreiben.
Nach meinem neuerlichen Einstieg in die Welt von VMware habe ich mir die wichtigsten Begrifflichkeiten aus der “VMware-Welt“ hier einmal kurz zusammengefasst… Diesen Beitrag möchte ich nutzen um in weiteren Beiträgen vertiefend auf die einzelnen Technologien einzugehen. Dies hier ist also quasi nur der Kickoff!

High Availability: Neustart einer VM auf einem neuen Host sollte der aktuelle ESXi-Server ausfallen. Zwischen dem Ausfall des Hosts und der Wiedererreichbarkeit der dadurch ausgefallenen VMs liegt eine Downtime in der die VMs bzw. die darauf bereitgestellten Applikationen und Dienste nicht erreichbar sind! HA ist eine Technik welche ein schnellstmögliches Wiederherstellen der Erreichbarkeit ermöglichen soll.

Fault Tolerance: Schutz einzelner VMs vor Ausfall. Es wird eine Kopie der VM auf einem anderen Host vorgehalten. Diese Kopie (wird live aktualisiert) übernimmt sobald die primäre VM ausfällt. Vergleichbar mit einem Active-Passiv Team. FT muss pro VM gesondert aktiviert werden und kann nur innerhalb eines HA-Clusters eingestellt werden.
vMotion: Vom Administrator angestoßene Migration der VM (vMotion) auf einen anderen Host, der Daten der VM (Storage vMotion) in einen anderen Datastore oder der kompletten Maschine (VM + Daten = „enhanced“ vMotion(ab 5.1)) ohne Downtime. vMotion kann nicht in ein anderes Datacenter verschieben und dient auch nicht zur Automatisierung im Fehlerfall!

Replication: Replication wird durch die vSphere Replication Appliance gesteuert. Es wird eine Base-Copy (Fullcopy) der gewählten VM auf dem Ziel angelegt. Nach Vollsync wird in einem def. Zeitintervall zwischen 15min und 24h das Delta auf die Kopie übertragen. Wenn die original VM nicht erreichbar ist (nur dann) kann ein Cold-Start der Kopie erfolgen. Dieser Cold-Start erlaubt (im Gegensatz zu FT auch das nutzen unterschiedlicher Hardwarekonfigurationen der ESXi Hosts)

Site Recovery Manager: Der Site Recovery Manager basiert auf einen existierenden Replicationsdienst (zB der vSphere Replication) um auf eine andere Site / anderes Rechenzentrum zu replizieren.

Eine gesonderte Rolle in diesen Prozessen nimmt DRS ein!
Distributed Resources Scheduler (DRS): DRS ermöglicht durch entsprechende Ressourcenplanung ein automatisches starten, platzieren der VMs sowie deren Daten (Storage DRS) auf den optimalsten Hosts und Datastores. Erst DRS ermöglicht zB eine möglichst kurze Downtime bei HA, da die VMs vollautomatisch auf dem bestmöglichen Host zu starten ohne die bestehende Landschaft zu beeinträchtigen.

VMware Education ViewPoint Magazine

VMware Education ViewPoint Magazine

VMware gibt seit diesem Frühjahr ein eigenes, freies Education Magazin heraus.
Dort dreht sich alles um die Themen Training und Zertifizierung.
Unter folgendem Link kann man sich alte Ausgaben (für Europa ist es erst eine 😉 ) anschauen und für weitere Neuerscheinungen benachrichtigen lassen.

VMware Education ViewPoint Magazine

Network port diagram for vSphere 5.x

Network port diagram for vSphere 5.x

Unter folgendem KB-Eintrag findet man eine komplette Übersicht aller Kommunikationswege unter vSphere 5.x inkl. einem Diagramm.
Network port diagram for vSphere 5.x Article

Da es anscheinend temporäre Probleme mit dem .pdf File gibt füge ich es hier noch mit an.
Direkt download PDF -> Network Port Diagra-vSphere5.x-Reference Sheet

VisualEsxtop – perfekte esxtop GUI

VisualEsxtop – perfekte esxtop GUI

Um seine ESXi Host zu administrieren, speziell um sich diverse Performanceparameter anzuschauen, nutzt man gerne esxtop (altes ESXTOP Whitepaper)
Um sich das Leben bei der Suche nach Performance-Engpässen etwas leichter und „bunter“ zu machen kann man für diese Zwecke allerdings das kürzlich von VMware Labs herausgebrachte Tool VisualEsxtop nutzen.
VisualEsxtop ist eine GUI für esxtop und kann von jeder Workstation (Win, Linux, Mac) aus aufgerufen werden. VisualEsxtop verbindet sich mit dem angegebenen ESXi Host und bietet ein grafisch aufgewertetes esxtop!
Eine SSH Session muss nicht hergestellt werden, somit entfällt auch die Freigabe der SSH-Session auf dem Host -> vSphere 5-Dokumentationscenter

Das Tool ist unter folgendem Link verfügbar: VMware Labs
Das .zip File muss an entsprechender Stelle entpackt werden, anschließend kann durch ausführen der .bat (Windows) oder .sh (Linux) Datei das Tool gestartet werden.
MAC-User finden bei virtuallyghetto eine entsprechende Anleitung!

Voraussetzung zur Nutzung von VisualEsxtop ist eine installierte Java Runtime (>JRE1.6). Java soll laut VMware Labs in der Pfad-Variable hinterlegt sein wobei mir ein anpassen der .bat bzw. .sh logischer erscheint!
vesxtop04

Welchen Weg man auch wählt, nach dem ausführen der entsprechenden Datei wird man durch eine leeres Fenster begrüßt.
Über die Tastenkombination Strg+L oder über „File“ > „Connect to Live Server“ kommt man dann zum Login Fenster.
vesxtop01a
Mit entsprechendem Usernamen und Passwort kann man sich direkt mit einem Host (ab Version ESX3.5) oder einem VCenter-Server verbinden.
Anstelle sich hier einzuloggen kann man auch Ausgaben aus bereits getätigten „batch Läufen“ laden und grafisch analysieren…

In den Charts kann man sich unter Object Types entsprechend der gewählten Objekte grafische Diagramme ähnlich Perfmon/MS Leistungsmonitor konfigurieren.
vesxtop03

Alternativ dazu erhält man durch anklicken der weiteren Hardware-Reiter im oberen Menüband die „relativ“ bekannte esxtop Ansicht. Allerdings mit der Möglichkeit hier einzelne Spalten mittels Drag&Drop verschieben und anpassen kann 😀
vesxtop02

Da man sein System ja nicht wirklich anpassen muss schlage ich vor, einfach mal runterladen und testen 😉

Kleiner Hinweis noch: Auf meinem Win8 Rechner hängt sich das Tool gerne mal auf! Leider hatte ich noch keine Zeit genauer zu prüfen woran es liegt…

„Failed to log into NFC Server“ in seperater ESXi Umgebung

„Failed to log into NFC Server“ in seperater ESXi Umgebung

Ich bin heute beim „Versuch“ ein ISO-File in einen Shared Datastore meiner isolierten vSphere5.1 Umgebung hochzuladen auf den doch durchaus bekannten Fehler „Failed to log into NFC Server“ gestoßen.

NFC Error
NFC Error

Dieser Fehler tritt nur beim Zugriff über einen vCenter-Server (Windows-Version) auf. Verbinde ich mich im vSphere-Client direkt mit dem Host, dann kann ich problemlos in den Datastore hochladen.

Kurzer Umriss meiner Umgebung:
1 Hardware Host ESXi5.1
2 virtuelle ESXi5.1 auf dem Host als „nested ESXi“
1 Synology Diskstation als FileServer
1 W2K8 R2 ADS,DNS
1 Win VCenter Server 5.1

Die im Netz bekannten und kommunizierten Lösungswege haben nicht funktioniert und erschienen mir in meiner Konfiguration unlogisch!
Unlogisch, weil:

Neustart der vCenter Services sollen einigen Usern geholfen haben. Bei mir nicht!

Folgender KB brachte auch keine Änderung:Browsing datastores from VirtualCenter fails: Failed to log into NFC server (1017196)

Häufig wird in diversen Blogs, Foren,… noch auf eventuelle DNS-Fehler hingewiesen.
Da allen 3 ESXi eine identische DNS-Konfiguration zu Grund liegt und entsprechende Host-A und PTR Einträge auf dem DNS vorhanden sind glaubt ich nicht an diese Ursache. Dies stellte sich dann im weiteren Verlauf aber als gedanklicher Fehler heraus…
Im ersten Moment glaubte ich nicht an ein DNS-Problem, da ich die zweite LUN auf dem selben Fileserver problemlos erreichen konnte.
Eins hatte ich allerdings nicht bedacht. Ich befand mich direkt im vSphere Client auf meinem Laptop und nicht innerhalb der Testdomain!
Innerhalb einer RDP-Session auf dem vCenter-Server direkt konnte ich den Datastore dann auch bei Mehrfachanbindung erreichen.

Ich würd mal sagen: „Reingefallen“ 😉

Quick & Dirty: ISO-Files in den VMWare Datastore hochladen

Quick & Dirty: ISO-Files in den VMWare Datastore hochladen

Nachdem ich mir eine Synology DiskStation als NAS gekauft habe musste ich meine ISO-Files noch in den neuen Datastore für mein VMWare-Lab hochladen.
Da ich solche Dinge gerne automatisiere habe ich mir kurz die Basis für ein späteres Script, mit welchem ich dann auch später den Datastore im sync halten möchte, gebastelt.
Momentan ist der Parameterteil noch größer als das eigentliche „Script“, aber es ist ja erst der Start 😉

Gartner: Magic Quadrant for x86 Server Virtualization Infrastructure

Gartner: Magic Quadrant for x86 Server Virtualization Infrastructure

Bestätigt was ich „leider“ auch selbst so erfahren habe wenn man die 3 Großen: VMware, Microsoft und Citrix so anschaut.
vielleicht auch der Grund warum Citrix neuerdings verstärkt auf die Hyper-V Integration setzt und XenServer wieder in die Hände der Community entlässt?

Magic Quadrant for x86 Server Virtualization Infrastructure

%d Bloggern gefällt das: